Verfahren der Thanatopraxie

für würdevolle Präsentation im offenen Sarg

Die Thanatopraxie sorgt für die innere und äußere Desinfektion eines Verstorbenen und erreicht dadurch verschiedene Ergebnisse:

  • Sie verzögert den natürlichen Prozess der Verwesung um bis zu zwei Wochen.
  • Sie erleichtert die Hygiene und vermeidet Gerüche.
  • Sie ist Voraussetzung für eine Rekonstruktion z.B. nach Unfällen.
  • Sie ermöglicht kosmetische Behandlungen und würdevolle Präsentation im offenen Sarg.

Dieser Prozess des Konservierens umfasst vielfältige Schritte, erfordert spezielles Instrumentarium und setzt profundes Fachwissen voraus.

  • Über das Gefäßsystem werden die natürlichen Körperflüssigkeiten ausgetauscht gegen eine meist auf Formalin basierende Lösung. Dadurch festigt sich das Körpergewebe wieder.
  • Feine Blutgerinsel z.B. an Kopf, Hals, Fingerkuppen werden ausgespült und die schwarz-blauen Flecken verschwinden wieder.
  • Mittels zugeführter roter Farbe wird ein natürlich scheinender Teint möglich.
  • Ein Verstorbener, der thanatopraktisch behandelt wird, kann somit auch nach Ablauf der gesetzlichen Beisetzungsfrist von 96 Stunden nach Eintreten des Todes beerdigt werden.
     

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